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Mobilfunk, Abschlussbericht 2018

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Zweite Analyse der Mobilfunksituation im Landkreis Görlitz

Zweite Analyse der

Zweite Analyse der Mobilfunksituation im Landkreis Görlitz Abschlussbericht 2018 3.5.2 Datenabgleich mit anderen Analysen Schließlich wurden die gewonnenen Ergebnisse der Datenauswertung auch anderen gleichartigen Untersuchungen gegenübergestellt, um die eigenen Ergebnisse besser einordnen zu können. Die Vielzahl der vorhandenen Erfassungs- und Analysearten repräsentieren nicht nur den Bedarf an verlässlichen Daten, sondern dokumentieren auch die vorhandenen Schwachstellen bei Einzelverfahren. Meldeportale öffentlicher Stellen beinhalten zum Teil subjektive Daten, haben nur ungenaue Ortsbestimmungen, weisen aber einen tatsächlichen Nutzwert auf. Beispiele können sein: https://www.funkloch-brandenburg.de/ https://www.funklochfinder.de/ https://breitbandmessung.de https://www.opensignal.com/ Andere, meist privatwirtschaftliche, Analysen haben den Nachteil, dass sie kaum Vergleichbarkeit untereinander aufweisen, da sie sich auf begrenzte Untersuchungsräume beziehen, Ergebnisse nur unscharf zusammenfassen oder keine zweite Datenprüfung umfassen. Beispiele hierfür sind: https://www.computerbild.de/artikel/cb-Tests-Handy-COMPUTER-BILD https://www.chip.de/artikel/Bestes-Handynetz-2017-18 https://www.connect.de/vergleich/mobilfunk-netztest-2018 http://sim-karte-gratis.de/handynetz-vergleich https://www.mobitalk.de/bestes-handynetz-mobilfunknetze-im-vergleich/ https://www.test.de/Mobilfunknetze-im-Test Für die vorliegende Untersuchung wurde entschieden, trotz dieser Defizite die aktuellen Testergebnisse von COMPUTER BILD für einen abschließenden Vergleich heranzuziehen. Als Referenz für die vorliegende Untersuchung besitzt diese Studie noch die größtmögliche Flächendeckung und Detailaussagen: „Gemessen wurde die Mobilfunk-Performance dort, wo sie jeder Kunde tatsächlich erlebt - auf seinem Smartphone und mit echten Mobilfunktarifen. Die Ergebnisse unterscheiden sich somit deutlich von anderen Untersuchungen, wo mit spezieller Technik über ausgewählte Straßen gefahren wird. Von Mai bis Oktober 2018 haben 54.402 Leser über eine App ihr Netz auf Herz und Nieren und dort, wo sie sich tatsächlich aufhalten, untersucht.“ Abbildung 14: LTE-Abdeckung in Deutschland Stand Oktober 2018 (grün: ab 50% LTE-Versorgung; gelb: ab 21% UMTS; rot: GSM/Edge bis max. 20% UMTS) (Quelle: https://www.computerbild.de) Seite 9

Zweite Analyse der Mobilfunksituation im Landkreis Görlitz Abschlussbericht 2018 Erhebungen Landkreis Görlitz COMPUTER BILD Abbildung 15: Datenabgleich – Vergleich mit externen Analysen als zusätzlichem Prüfkriterium 4 Auswertung 4.1 Allgemeine Einschätzungen Die Analyse der Mobilfunksituation im Landkreis Görlitz bezieht sich schwerpunktmäßig auf die Sprachübermittlung. Dabei werden Gebiete auf der Grundlage des dreistufigen Ermittlungsverfahrens (einschließlich Referenzvergleich) ohne ein nachweisbares bzw. zu schwaches Funksignal als Defizitbereiche definiert. Das so ermitteltet „echte“ Funkloch dagegen ist im Bereich Erreichbarkeit-Sicherheit-Vorsorge als ein Grundbaustein der Daseinsvorsorge zu bewerten und gerade in Notfall- und Katastrophensituationen von existenzieller Bedeutung. Mobile Datenverbindungen (UMTS, LTE) können auf der vorhandenen Datengrundlage auf Nachfrage (teilweise) analysiert werden. Schwerpunkte der Defizitbereiche liegen vor allem in den Grenzregionen des Landkreises, wo die inländischen Anbieter von polnischen oder tschechischen Netzen überlagert werden. Weiterhin werden viele Gemeinden im nördlichen Landkreis von allen drei Netzanbietern schlecht versorgt. Schwerpunkte bilden die Bereiche Rothenburg/O.L. – Rietschen – Niesky, Groß Düben – Gablenz, Reichwalde – Kringelsdorf, Mücka – Quitzdorf am See. Die Straßenverbindungen im Bereich des Truppenübungsplatzes Oberlausitz (B115, B156, S127, K8481) sind ebenfalls über weite Strecken ohne Empfang. Die wenigsten Probleme im Straßennetz finden sich bei allen Anbietern entlang des Korridors um die Autobahn A4. Im südlichen Landkreis zeigen sich die Defizite vor allem in den Tälern des Oberlausitzer Berglands und des Zittauer Gebirges. Hier ist aber in den meisten Fällen zumindest einer der Anbieter lokal präsent. Im Vergleich zur Erhebung von 2013/14 scheint es Verbesserungen der Mobilfunkversorgung im zentralen Stadtgebiet der Stadt Görlitz sowie den Ortsteilen Ludwigsdorf und Ober-Neundorf gegeben zu haben. Außerdem haben im Netz von Vodafone Verbesserungen im Raum westlich von Niesky, Kreba-Neudorf und Quitzdorf stattgefunden. Seite 10

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