Aufrufe
vor 3 Wochen

S(ch)ichtwechsel – 1 Jahr Taskforce

  • Text
  • Klimaschutz
  • Kohleausstieg
  • Wwwkreisgoerlitzde
  • Tafo
  • Jahresbericht
  • Ideen
  • Region
  • Lausitz
  • Grantiro
  • Entwicklung
  • Taskforce
  • Strukturwandel
  • Kommunen
  • Projekte
  • Landkreis
... Die neue Zukunft liegt unter anderem in einer Verringerung der Emissionen bei der Förderung und Umwandlung fossiler Brennstoffe, im Umstieg auf CO2- ärmere Brennstoffe und in der Dekarbonisierung der Energieversorgung. In der Lausitz als Smart-Specialization-Region wird sich mitentscheiden, ob die Klimawende mit wirtschaftlich nachhaltigem Wachstum einhergehen kann. Ziel des Kohleausstiegs ist die Reduzierung der Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 % und bis 2050 um 80 - 95%. Für die Lausitz hat dies den Ausstieg aus der Kohleverstromung bis 2038 zur Folge und damit einhergehend den Wegfall von 8.000 Arbeitsplätzen bei der LEAG sowie weiteren 16.000 Arbeitsplätzen von Dienstleistern und Zulieferern.

Aus der AG Mobilität

Aus der AG Mobilität und Energie wird zusammen mit der AG Green-Technology geplant,einen Wasserstoff-Stammtisch als Vernetzungsplattform für Unternehmen im LandkreisGörlitz und darüber hinaus zu initiieren, der Innovationspotenzial und Anschlussfähigkeit fürdie Stärkung der Wasserstoffwirtschaft in der Region bietet. Es sollen wichtige strategischeGrundlagen für den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien gelegt werden, um mitentsprechenden Projekten die Region auch weiterhin als Energieregion zu stärken. DieAG Green-Technology wird zudem verstärkt das Cluster Kreislaufwirtschaft im LandkreisGörlitz mit den zahlreichen vorhandenen Projektinitiativen unterstützen und begleitenDie AG Mobilität und Energie wird neben einer Mobilitätsstrategie 2030 ein Netzwerk fürklimafreundliche Mobilität als Teil eines Lausitzcluster Mobilität anstoßen. Durch diePartizipation wissenschaftlicher Partner, innovativer Startups sowie regionaler Stakeholder(Aufgabenträger, Dienstleister, Verwaltung, etc.) entsteht hier ein Nährboden für dieSynchronisierung von Projekten und der weiteren Projektentwicklung in den BereichenMobilität, Digitalisierung und klimafreundliche Technologien.In der AG Ressourcen und Werkstoffe werden die vorhandenen Projekte nach derAufbauphase vertieft und in die Umsetzung gebracht. Hierzu zählen Themen wiePflanzenkohle, 3D-Druck, Hanfkompetenzzentrum oder Biokunst- & Faserstoffe. Aber auchdie Holzbauinitiative Oberlausitz soll idealerweise um einen Satelliten-Manager ergänztwerden, der die entwickelten Projektansätze vertiefen und das Handwerk eng begleiten kann.Die AG Lebensumfeld verfolgt ergänzend die Idee über einen Holzbaukasten auch stärkerfür die Ausbildung im Handwerk zu sensibilisieren und strebt darüber hinaus einemedienwirksame Zusammenarbeit mit der HSZG, um das Problem des Lehrermangelsanzugehen. Zudem soll im Bereich des Brand- und Katastrophenschutzes die ProjektideeDesaster City vertieft werden.Die AG Tourismus, Kultur und Einzelhandel wird auch zukünftig Projekte um dietouristischen Kernthemen im Landkreis bearbeiten und dabei zusammen mit touristischenDienstleistern und regionalen Partnern entsprechende Projekte zur Stärkung des Tourismusin der Oberlausitz (Natur-, Aktiv- und Erlebnistourismus) forcieren. Dabei handelt es sich imtouristischen Bereich u.a. um die Kernthemen Nachhaltigkeit - auf nationaler undLänderebene, Digitalisierung durch z.B. online buchbare Angebote sowie derFachkräftesicherung.Es hat sich gezeigt, dass der Ansatz, einen ganzen Landkreis unternehmerisch zu denken,weitere Vor- und Nebenarbeiten erfordert. Daher wurde in Zusammenarbeit mit demJobcenter Görlitz, dem Sachgebiet Integration des Landkreises Görlitz und der Taskforce einegroß angelegte Unternehmensbefragung durchgeführt, die erstmals die materiellen undimmateriellen Vermögenswerte sowie die Schlüsselkompetenzen und vier Geschäftsmodellbereicheabfragt (Kunde; Wertangebot; Ertragsmechanik; Wertschöpfung). Diese ersteDatenbank soll im Zuge der Projektgenese bis Ende 2024 weiter gefüllt werden und alsRahmen für die Innovierung bzw. Re-Kombination von Geschäftsmodellen dienen. Zudemwurden Informationen zur Zufriedenheit der Unternehmen mit dem Standort „LandkreisGörlitz“ ermittelt, Flächen- sowie Fachkräftebedarfe eruiert. Daraus werden anschließendnotwendige Maßnahmen abgeleitet und damit die Wirtschaft gestärkt.Zusammenfassend lassen sich folgende Meilensteine für die kommenden Jahre festhalten,um den Strukturwandel nachhaltig zu begleiten.24

25