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Strategische Schwerpunkte des Landkreises Görlitz 2018

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Stand Oktober 2018

8 wollen Skepsis und

8 wollen Skepsis und Vorsicht gegenüber „Neuem“ abbauen und eine positive Einstellung zu Veränderungen erzeugen. Die Förderung sozialer Kompetenzen im ethnischen, sprachlichen und kulturellen Miteinander von Einwohnern, Verwaltung, Politik und Wirtschaft sind wesentlich für das Erreichen dieses Ziels. Ein Miteinander der Generationen, der verschiedenen sozialen Gruppen, das Füreinander-Sorgen und Aufeinander-Achten sind ebenso wichtig für ein gutes Leben im Landkreis Görlitz. Es gilt gleichberechtigte Lebensund Teilhabechancen für jeden Einzelnen zu schaffen und dabei Inklusion und Integration in allen Lebensbereichen als wichtiger Zukunftsbaustein zu beachten. 2.13 Tourismus/Marketing Das Potenzial, das unsere Region an Natur, Sehenswürdigkeiten und kulturellen Höhepunkten bietet, kann mehr Interessierte als bisher in unseren Landkreis locken. Dafür setzen wir auch weiterhin auf eine gemeinschaftliche Tourismuskooperation und -förderung mit den Touristischen Gebietsgemeinschaften, der Europastadt Görlitz-Zgorzelec sowie der Servicestelle Tourismus & Freizeit, die die unterschiedlichen Angebote vernetzt, weiterentwickelt und vermarktet. Unser Landkreis-Marketing unterstützt ein positives Image und zieht Besucher an. Als „Landschaften ohne Grenzen“ sind wir eine nach außen offene Region mit allen historischen und zukunftsnotwendigen Facetten von der Oberlausitz, Niederschlesien, über die Lausitz bis hin zur europäischen Kultur- und Wirtschaftsregion 3Länder. Durch gemeinsame Themenschwerpunkte (z.B. Europäische Kulturhauptstadt, Architektur der Moderne) fokussieren wir uns auf einen gemeinsamen Weg. Wir verknüpfen weiterhin aktiv unser Tourismus- und Standortmarketing mit dem Ziel: „Aus Besuchern Einwohner machen“. 2.14 Wirtschaftsförderung und Strukturwandel Zeitgemäße Wirtschaftsförderung konzentriert sich auf machbare Handlungsfelder und reagiert intelligent auf Veränderungen. Wir konzentrieren uns auf die Bestandspflege der vorhandenen Unternehmen, besonders der KMU, unterstützen Existenzgründungen, fördern Zukunftstechnologien sowie den Wissens- und Technologietransfer und helfenden Kommunen bei der Gewebeflächenvorsorge. Oberste Priorität bei allen wirtschaftsfördernden Maßnahmen hat die regionale Fachkräftesicherung. Attraktive Ausbildungs- und Arbeitsplätze, die dem Grundsatz „Gute Arbeit“ gerecht werden, sind wesentliche Voraussetzung dafür. Ihre zeitgemäße Präsentation im Internet, in Medien und auf Messen wird durch die Firmen gefordert und durch die aktive Wirtschaftsförderung unterstützt. Dies hilft uns, aktive, kreative und offene Menschen zum Hierbleiben und

9 Herkommen zu animieren. Dazu zählen auch ausländische Fachkräfte, die wir gewinnen, integrieren und qualifizieren wollen. Wir gestalten die Veränderung als positives Zukunftsszenario und setzen dabei auf breit aufgestellte klein- und mittelständische Unternehmen und auf sozial und regional verantwortlich agierende Großunternehmen. Beide sind für ein funktionierendes wirtschaftliches Gemeinwesen unabdingbar. Hauptakteure sind die Partner der Regionalen Fachkräfteallianz. Unsere Entwicklungsgesellschaft Niederschlesische Oberlausitz mbH (ENO) ist in diesem Prozess besonders im Bereich Wirtschaftsförderung und durch die Servicestelle Nachhaltigkeit flexibler Dienstleister und aktiver Projektumsetzer. Nachhaltigkeit und lokal-regionale Wirtschaftskreisläufe sind unsere grundsätzliche Philosophie. Die Stärkung der Wertschöpfung vor Ort verlangt eine gute Vernetzung und aktive Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure, Unternehmen, Erzeuger, Verbraucher, Gastronomen und Touristiker und ein Bewusstseinswandel in der Gesellschaft. 2.15 Zusammenarbeit Der Landkreis Görlitz übernimmt neben seinen gesetzlichen Pflichtaufgaben die Rolle des Ermöglichers. Als vernetzter Vordenker, Moderator und Vermittler unterstützt der Landkreis die Akteure in den unterschiedlichen Handlungsfeldern bei den strategischen, strukturellen, finanziellen, kommunalen, wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen. Ressourcen werden gebündelt, Doppelstrukturen vermieden - sprich: „das Fahrrad nicht zweimal erfunden“. Nötig ist dafür ein ehrliches Miteinander auf Augenhöhe, um daraus eine dauerhafte und verbindliche Kooperation und Kommunikation zwischen Politik, Landkreisverwaltung, Kammern, Kommunen, Unternehmen, Verbänden, Bildungseinrichtungen, Vereinen und Bürgern zu generieren. Dies gilt es weiterhin zu wecken und zu verstetigen.